Krankengymnastik



Ziel: Etappenweise Aktivierung der Bewegungsmöglichkeiten der Patienten zum Aufbau eines neuen, optimalen Bewegungsmusters und Verbesserung der Bewegungskoordination, Aktivierung der inneren Motivation der Patienten.

Methode und Resultat: Grundlage sind die klassischen Prinzipien der Kinesiotherapie, welche von Patient zu Patient individuell variiert werden. Die Bewegungen in den Gelenken werden aktiv und passiv bis zur physiologischen Grenze durchgeführt und in Anzahl der Wiederholungen, Geschwindigkeit und Genauigkeit der Ausführung in allen Ebenen gesteigert. Es werden allmählich Übungen zur Verminderung der Stützfläche und zur Entwicklung des räumlichen Körpergefühls angewendet.

Einsatz spezieller Atmungsübungen (insbesondere bei Patienten mit Athetosen) zwecks spielerischen Erlernens der physiologischen, bei dem Patienten zumeist nur minderwertig ausgebildeten, Atemfunktion. Hierdurch erfolgt letztendlich eine bessere Versorgung des gesamten Organismus mit Sauerstoff, was zur Stabilisierung der gesamten Situation beiträgt. Zur Aktivierung der inneren Motivation: Demonstration der neuen funktionellen Möglichkeiten durch Verwendung von Elementen des Spieles, des Tanzes, der Musik und durch Teilnahme an speziellen Sportwettbewerben (Kinderolympiade).

Einsatz von speziellen im Rehabilitationszentrum entwickelten biomechanischen Computerspielprogrammen zur Aktivierung und Vervollkommnung der Bewegungen in den Gelenken und der Feinmotorik mit direktem Feedback für den Patienten.